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„Army, war denn gar nichts vorangegangen? fragte die Mutter, die wie gebrochen in dem Sessel lag. „Was vorangegangen war? antwortete er mit schneidender Stimme. „Ei nun, die Testamentseröffnung, Blanka von Derenberg ist alleinige Erbin des großen Vermögens – das ist Alles. Weshalb soll sie einen Mann heirathen, den sie nicht liebt? Aber beruhige Dich, Großmamachen –“ er trat einen Schritt näher zu der wankenden Frau, die sich mit beiden Händen an einen Sessel klammerte, „sie ist doch ein nobler Charakter, sie ahnt es, daß mir durch meine Brautschaft Unkosten erwachsen sind, und darum ließ sie mir durch ihren Vater ankündigen, daß sie bereit sei, meine sämmtlichen Schulden zu bezahlen. Das war doch ein Trost für den entlassenen Bräutigam, für den dummen Jungen, der mit thörichter Liebe an diesem falschen Geschöpfe gehangen! Er hatte während dieser Worte mit einem Krystallglase gespielt, es fortwährend umwendend, jetzt faßte er es und schleuderte es zu Boden, daß es klirrend zersprang und die Scherben weit über das alte Parquet tanzten. klang es angstvoll von den Lippen der Mutter, und ihre zitternden Hände streckten sich nach dem Leidenschaftlichen aus. Die alte Baronin aber hatte sich hoch aufgerichtet. „Das werden wir uns nicht gefallen lassen,“ sagte sie heftig. „Blanka erbt jedenfalls nur unter der Bedingung, daß Du ihr Gatte wirst, ich habe noch einen Brief von der Stontheim –“ „Denkst Du denn,“ fragte Army und stand mit ein paar Schritten vor seiner Großmutter, „denkst Du denn, ich würde sie jemals wieder ansehen? Sie könnte auf den Knieen vor mir liegen und mich anflehen, ich stieße sie weg, und wäre ich am Verhungern und Du und Ihr Alle mit mir – nicht einen Pfennig nähme ich von ihrer Gnaden eher eine Kugel vor den Kopf. – Jawohl, eine Kugel, was ja auch schließlich das Vernünftigste ist, hat es doch meinem Vater auch geholfen, wie mir Blanka mittheilte, als ich sie noch einmal inständig bat, mit mir hier in Derenberg zu wohnen; sie fürchte sich – erklärte sie – in diesem unheimlichen Neste, wo der letzte Hausherr sich selbst das Leben genommen; ha, ha! Lauter Gründe, gegen die kein vernünftiger Mensch etwas einzuwenden vermag! Es klang heiser und halb wahnwitzig, und aus dem verstörten Antlitze Army’s leuchteten die dunklen Augen im wilden Schmerz.

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über 22 Singles Kostenlos Dresden Wiesbaden „Ach nein,“ antwortete der Knabe mit sanfter, unbeschreiblich wohllautender Stimme, „es brennt nur noch ein wenig. Im Nu flog die Gerte auf den Boden; mit einem herzzerreißenden Aufschrei schlang der Kleine seine Arme um den Geschlagenen – man hörte seine Zähne aneinanderknirschen. „Ich bin ein zu schlechter Junge! „Dort liegt meine Gerte, Gabriel; nimm sie und schlage mich auch! Die anderen Kinder begafften mit offenem Munde diesen unvorhergesehenen Ausbruch einer tiefen, schmerzlichen Reue. Auch die Herzogin stand in der Nähe; eine seltsame Empfindung mochte sie überwältigen – wie hingerissen zog sie ungestüm das Kind an ihr Herz und bedeckte sein schönes Gesicht mit Küssen. flüsterte sie – wie ein Hauch kam der Name von ihren Lippen. „Ach, dummes Zeug! murrte der Kleine, derb und kräftig sich loswindend. „Raoul heißt ja mein Papa! Die marmorweißen Wangen der fürstlichen Frau errötheten in tiefer Gluth; sie fuhr empor und blieb einen Moment unbeweglich stehen; dann wandte sie langsam den Kopf und warf einen scheuen, unsichern Blick hinter sich – die Damen, die nahe gestanden, waren unter der Thür des nächsten Häuschens verschwunden. Von der Residenz her rollte eine Hofequipage; ein Herr saß im Fond, und neben ihm auf dem blauen Seidenpolster lagen die Utensilien zum Croquetspiel. Eben bog der Wagen in die Fahrstraße ein, die am Teiche hinlief, als ein Fußgänger aus dem Dämmerdunkel eines Gehölzes trat. Der Herr im Wagen ließ sofort halten. „Grüß Gott, Mainau!

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ab 41 Single Partys Zwickau berlin allzu gefaßt bei dem Tode der Mutter: Aurore allzu verzweiflungsvoll. Mit freundlicher [8] und froher Zustimmung verlobte und vermälte sich Cornelie; Aurore in einem Seligkeits- und Wonnerausch. Zu denken verstand natürlich noch keine. Sie waren eingepuppt in das Gefühlsleben ihres Geschlechts; aber die Eine schien darin zu phantasiren und die Andre darin zu schlafen. Jene war die interessantere bei ihrem Eintritt in die Welt; ob diese überhaupt interessant werden könne hing davon ab, ob sie je erwachen würde. Für Aurore war es leicht voraus zu sehen, daß ihr das Leben schmerzenreich und gefährlich werden könne, weil sie Ansprüche im großen Styl an dasselbe machte, an eine gegenseitige Liebe, der kein Opfer zu schwer, keine Selbstverleugnung zu groß, keine Treue zu rein, keine Pflichterfüllung zu mühevoll war: in der Gegenseitigkeit einer unauslöschlichen Liebe lag ihr Sporn und ihr Lohn. An die Seite dieser flammenden, opferdurstigen Seele trat Friedrich von Elsleben, der sein Dragonerregiment nach siebenjährigen friedlichen Lieutenantsdienst mit Freuden verließ, um auf dem Stammschloß Elsburg in der Altmark, das ihm so eben durch den unerwarteten Tod eines kinderlosen Oheims zugefallen war, eine unabhängigere Existenz zu beginnen. Warmblütig , unbedachtsam, innerlich nicht blos ungebildet sondern roh, fehlte es ihm weder [9] an natürlichem Verstand noch an gutmüthigen Wallungen, welche leztere ihn stets bereitwillig machten das Beste zu thun - wenn nur nicht zwischen Entschluß und Ausführung fünf Minuten lagen die ihn auf andre Gedanke bringen konnten. Er war der Typus eines gewöhnlichen Menschen. Die stille Cornelie schien keine großen Ansprüche an Liebesaufwand und Gefühlsreichthum zu machen, sondern mehr einer wolwollenden und ermunternden Führung, eines vertrauenvollen Anschmiegens zu bedürfen; und hinsichtlich des Verstandes, der Lebenserfahrung, des Alters, war Eustach Graf von Sambach, siebzehn Jahr älter als sie, von der Wiege an heimlich in der großen Welt, gewiß ganz dazu geeignet ihr durch Rath, Beispiel und Belehrung eine Richtung zu geben, die ihrer Eigenthümlichkeit entsprach; - nur aber war er kein gewöhnlicher, sondern ein verderbter Mensch. Sein Vater war lange Jahre Gesandter in Stockholm zur Zeit Gustavs III. und ein großer Liebling dieses geistreichen, unsittlichen Königs - seine Mutter eine schwedische Gräfin desselben Hofes von mehr wie zweideutigem Ruf gewesen. Man nannte heimlich eine fürstliche Person als seinen wirklichen Vater; genug - war Eustach ein unächter Sohn, so war er wenigstens das ächte Kind jener vornehmen Verderbniß, [10] welche an allen Höfen des vorigen Jahrhunderts der französische Revolution vorherging. Die Sittenverderbniß hat sich seitdem durch alle Kreise des Lebens verbreitet; es giebt, auch in dieser Beziehung, keinen bevorrechteten Stand mehr. Nur weil sie allgemein geworden ist, tritt sie bei Einzelnen weniger, also auch weniger frech hervor. Deutet das nicht auf eine unvermeidliche Revolution, deren Bedingungen sich im Schooß unserer Gesamtverhältnisse combiniren, und die ebenso unfehlbar, wenn auch in keiner vorher zu bestimmenden Form, ausbrechen muß, wie eine Epidemie unter gewissen Umständen in der physischen Welt erscheint? Ein Mensch wie der Marschall von Richelieu ist in unsern Tagen undenkbar. Wo alle kolossalen Proportionen, dem Gleichheitssystem gemäß, verschwinden, kann auch so eine kolossale Wüstlingsexistenz sich nicht ausbilden; aber die Fraktionen einer solchen werden jezt hunderten zu Theil, und da nur die Größe, auch die der Verderbtheit, dem oberflächlichen Blick entgegenspringt, so hat sich die vage Ansicht, allen statistischen Beobachtungen zum Trotz ausgebildet: unser Jahrhundert lebe in paradiesischer Unschuld verglichen mit den Lasterzuständen des vergangenen.

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ab 52 Hunde Dating App Mönchengladbach Nie mehr hätte er sich als ein freier Mann fühlen können. Eine große Ruhe kam über Gudmund. Er wurde ganz glücklich, weil er einsah, daß er recht gehandelt hatte. Wenn er an die vergangenen Tage zurückdachte, schien es ihm, daß er in einer großen Dunkelheit getappt hätte. Es war wunderbar, daß er sich zuletzt doch zurechtgefunden hatte. Er fragte sich selbst, wie es zugegangen sei, daß er nicht in die Irre gegangen war. »Ich danke es dem, daß sie daheim alle so gut gegen mich waren,« dachte er, »und die beste Hilfe war doch, daß Helga kam und mir Glück wünschte! Er blieb noch eine Weile oben auf dem Gipfel liegen, aber bald sagte er sich, er müsse zu Vater und Mutter heimgehen und ihnen sagen, daß er den Frieden mit sich selbst gefunden hätte. Als er nun aufstand, um zu gehen, bemerkte er, daß ein Stück weiter unten Helga auf einem Felsenvorsprung saß. Sie hatte dort nicht die große weite Aussicht – nur ein kleines Stückchen des Tales war für sie sichtbar. Es war die Gegend, wo Närlunda lag, und sie sah vermutlich ein Stück des Hofes. Als Gudmund sie erblickte, fühlte er, wie sein Herz, das den ganzen Tag mühsam und ängstlich gearbeitet hatte, leicht und fröhlich zu klopfen begann, und zu gleicher Zeit durchzuckte ihn ein so starkes Glücksgefühl, daß er stehen blieb und über sich selbst staunte. »Was ist mir denn? Was ist das? dachte er, während das Blut durch seinen Körper strömte und das Glück ihn mit solcher Macht packte, daß er es beinahe schmerzhaft empfand. Endlich sagte er mit erstaunter Stimme zu sich selbst: »Aber ich hab ja sie lieb! Nein, daß ich das bisher gar nicht wußte'« Es packte ihn mit der Stärke eines befreiten Wasserfalls.

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über 30 Dating Cafe Oder Parship Mainz So war Leonor, und er lebte wie er war, auf der Oberfläche der Dinge; daher enthusiastisch, begeistert, hingerissen, sobald ihm das Glück lächelte, wie es in den letzten Jahren der Fall gewesen – und verbittert, trübe, muthlos, wie in der Entbehrungszeit seiner ersten Jugend. Jezt sah er die Frau wieder, welche zuerst einen tiefen Eindruck auf ihn gemacht, und ihm zum ersten Mal ihr ganzes Geschlecht im verklären [162] den und beseelenden Zauber gezeigt hatte, während er vor ihr nur allerliebste Mädchen oder höchstens ein reizendes Weib gekannt. Eine solche Frau bleibt unvergeßlich! sie steht gleichsam auf anderm Boden! die Ahnung der großen Leidenschaften, welche die Existenz zertrümmern oder retten, webt sich als magische Glorie um sie. Sieht man sie wieder nach einer Reihe von Jahren, ist man matt und müde, öde und gelangweilt von Thorheiten, Nichtigkeiten, Sinnlichkeiten – von all den Spielereien, die man acht Tage hindurch Liebe, und dann bei ihrem wahren Namen nennt – so gewährt es eine Art von Trost, von Genugthuung für's Gefühl beim Anblick dieser Frau zu sich selbst zu sprechen: Ja, Dich habe ich geliebt! hätte das Schicksal in Deine Nähe, zu Deinen Füßen, in Deine Arme mich geführt – wie wäre mir dann das Loos so ganz anders gefallen! wie hättest Du mein konfuses, strudelndes Verhängniß lieblich und leise gelöst! wie hätte ich mit Dir so glücklich werden können! – Das ist Alles nicht wahr; wenigstens unter tausend Fällen nicht Einmal wahr; denn eine Bestimmungsliebe reißt doch allendlich über den Strudel der Hindernisse, Ketten, Gefahren und Schranken zwei Herren zu einander; ist sie dazu aber nicht mächtig und dauernd genug, so ist es ein Wahn in einen [163] Moment verflatternder Begeisterung die bestimmende Wirkung für eine ganze Zukunft zu verlegen. Aber zwischen den trostlosen Realitäten thut der Wahn mitunter so gut! Alles was man erlangt hat löscht so wenig den heißen heimlichen Durst der Seele, daß man unwillkürlich zu sich selbst spricht: Es muß aber doch noch etwas Anderes, Genügenderes geben, und – da es im Erlangten nicht zu finden ist – sollte es da nicht im Versagten sein? – Mit diesen Gefühlen sah Leonor Cornelie wieder, und neue kamen hinzu, welche den Eindruck verstärkten. Er konnte nicht eine Art von Mitleid unterdrücken, wenn er sie in dieser quasi Hütte und den damit übereinstimmenden Umgebungen sah. Er vermißte Sammet und Seide, Silber und Bronce, Diener und Pferde, Luxus und Elegance; ihn bedrückten die kleinen Zimmer, die enge Räumlichkeit, die schlichten Meuble, der Mangel an den hunderttausend Ueberflüssigkeiten der Mode und der Laune. Sie muß darunter leiden, sprach er heimlich, wenn sie es auch nicht eingesteht. Gotthard war nie auf diesen Gedanken gekommen! Wie alle Menschen die im Reichthum geboren und erzogen und doch nicht glücklich geworden sind, und doch tausend unerfüllte Wünsche und Erwartungen in sich herumtragen – schlug er den Reichthum zwischen allen Lebensgütern [164] am Geringsten an, nämlich gar nicht; ungefähr ebensowenig wie man bei zwanzig Jahren die Gesundheit in Anschlag bringt oder reine Luft in einem Zimmer.

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über 48 Partnersuche Mit Kind Kostenlos Köln Ich kenne nur zwei Dinge, an die ich mich halte, die meine Richtschnur sind: Ehre und Schande! Du hast meinen Willen zu ehren, und kraft dieser Pflicht wirst du deinen unsinnigen Ausspruch widerrufen! darein ergib dich, Mutter! rief der Professor zurück und verließ das Zimmer, während sie mit ausgestreckten Armen wie eine Bildsäule stehen blieb. Ob diese verzerrten, blutlosen Lippen den Fluch gesprochen? Kein Laut drang heraus in die Hausflur, und wenn es geschehen, er wäre spurlos verhallt – der Gott der Liebe gibt nicht ein so furchtbares Werkzeug in die Hände der Bösen und Rachsüchtigen! Durch das große Viereck des Vorderhauses huschten bereits die Schatten der hereindämmernden Nacht. Sturm und Gewitter hatten ausgetobt, aber noch flatterten dunkle, zerrissene Wolkengebilde über den Himmel, wie zürnende Verlassene, die sich gegenseitig mit Riesenarmen zu erreichen suchten, um als vereinte Macht herabzustürzen . Droben im ersten Stock wurden Thüren geschlagen, Kasten geschoben, und schwerfällige und behende Füße liefen auf und nieder – es wurde eingepackt auf Nimmerwiederkehr. »Da hätten wir also das Ende vom ›Blümelein Vergißmeinnicht!

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über 42 Flirtseiten Kostenlos Ab 16 Oldenburg nur in gehöriger Entfernung - so zu sagen zehn Schritt vom Leibe. „Je n`aime queles personnes que je ne connais pas“- sage ich mit jenem Franzosen. „Ich weiß doch daß Du für mich eine Ausnahme machst. „Lieber Engel, eine kluge Frau muß sich nicht mit dieser Gewißheit einschläfern, und noch viel weniger sie gegen ihren Mann aussprechen. Immer muß man besitzen als besäße man nicht! die Ungewißheit eines Gutes ist für den schwankenden. [63] wankelmüthigen Menschen die bindendste Fessel. Vertrauen muß sein … bis zu einem gewissen Grad; aber in Gleichgültigfeit oder Selbstüberschätzung darf es nicht ausarten. Uebergroße Sicherheit kühlt ab, und lockt zugleich zu bedenklichen Proben. „Die wären mir sehr unangenehm von Deiner Seite! „Also nur nie etwas das wie Herausfoderung des Schicksals klingt! Es sind immer um uns herum kleine Dämonen geschäftig, die uns im Gespinnst unsrer eigenen unbedachtsamen Worte schadenfroh einwickeln. „Da sind wieder die schönen Pferde, die Schöne Frau und der glückliche angenehme Mann,“ sagte Leonor Brand als sie vorübergingen. „O das Götterschauspiel wenn statt dessen die Rektorin“ . - - begann sein Gefährte. „Laß mich mit Deiner Rektorin ungeschoren!

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ab 25 Wie Neuen Partner Kennenlernen Lübeck „Es ist wahr … Sie hält Sie für geisteskrank … Sprechen Sie, Lüning … Ich will Ihnen helfen, Ihnen das Geständnis erleichtern … Der Mann, den Sie verbargen, muß eine große Ähnlichkeit mit Ihnen haben, muß gleich alt sein, es kann nur Ihr Bruder sein …“ „Mein … Zwillingsbruder“, gestand der andere tonlos. „Mein Zwillingsbruder, für den ich von Kind an eine unvernünftige Liebe und noch unvernünftigere Rücksichtnahme allzeit bereit hatte … Ich heiße nicht Lüning … Mein Vater war Deutscher, wanderte nach Klausenburg in Siebenbürgen aus, er hieß Schmiedling … Er hatte nur zwei Söhne, Zwillinge, – Ernst und mich … Mein Bruder geriet in schlechte Gesellschaft, als die Eltern verstorben waren. In Klausenburg gab es einen Kreis von Gesunkenen, die sich die weißen Maulwürfe nannten und planmäßige Raubzüge unternahmen, wobei sie den Aberglauben der ländlichen Bevölkerung ausnutzten. Als der große Mordprozeß in Klausenburg spielte und ich fürchtete, mein Bruder könnte der Täter sein, eignete ich mir die Papiere eines verstorbenen Freundes an und ging nach Berlin und arbeitete mich als Siegfried Lüning empor …“ Er sprach das alles wie etwas Eingelerntes … Man merkte, daß er diese Dinge immer wieder überdacht hatte: Das Verhängnis seines Lebens! … „Mehr als zehn Jahre lebte ich in Ruhe und Frieden, nur damals, als ich um Geraldine warb, wurde ich an die düstere Vergangenheit erinnert … Fräulein Födösy glaubte in mir den Mörder von Karpati zu erkennen … Und dann … erschien mein Bruder Ernst hier vor einem Jahr, – – als flüchtiger Sträfling … Aus dem Zuchthaus war er entwichen, er drohte mir, ich war schwach, ich fürchtete den öffentlichen Skandal, fürchtete den Zusammenbruch meines Lebenswerkes, – ich hieß ja nicht Lüning, ich hieß und heiße Georg Schmiedling, das ist mein wahrer Name … Ich fürchtete den Zusammenbruch und ich verbarg [59] meinen Bruder zuerst im Pavillon im Park … im Kellerraum. Ernst hat mich … gefoltert, hat mich erpreßt, hat nachts in üblen Kneipen gewüstet, – aber er ist schlau, zu schlau, … er ließ sich nie erwischen, er hütete unser Geheimnis, er … wartete auf einen großen Raub … Ich wollte ihn reichlich mit Geld versehen, er sollte ins Ausland flüchten, er lachte mich aus, seine Ansprüche waren nicht zu befriedigen, eine halbe Million verlangte er … – Wie verworfen er war, ahnte ich noch immer nicht … – Und dann … dann kam das Ableben Vilja Födösys . – sein Werk, sein Plan, den ich erst heute durchschaute …“ Lünings Augen waren halb geschlossen. Er zitterte, konnte kaum mehr sprechen … „Sein Plan … Die Tante meiner Frau sollte sterben, meine Stieftochter würde sie beerben, das wußte er, – meine Stieftochter sollte sterben, dann erbte meine Frau, dann wollte er … eine Million haben … und verschwinden … – Vorhin, als er aus dem Walde zurückkehrte, war er wie ein Tollhäusler, – –: „Die alte Hexe lebt noch! , schrie er mich an … „Ich sah sie … Ich wollte sie erschießen …“ – Und da … da … habe ich … endlich mich aufgerafft … Mit jener Bronzevase schlug ich ihn nieder, fesselte ihn und schleppte ihn in den Pavillonkeller … Wie ich es fertig gebracht habe, weiß ich nicht … Es gelang … Niemand sah mich … niemand … – ein Wunder … Und jetzt – – gehen Sie, verhaften Sie ihn, hier ist der Schlüssel zum Kellergeschoß des Pavillons … Mir ist alles gleichgültig, mag geschehen, was da will … Geraldine wird mir verzeihen …“ Hier erst fiel Harald mit einer Frage ein. „Wissen Sie, daß Ihr Bruder unter dem Keller des Pavillons weiße Maulwürfe züchtet? „Nein, – um Gotteswillen, – nein …“ Lüning war außer sich … „Also daher die weißen Maulwürfe, deshalb sein häufiger Aufenthalt im Pavillon . Und plötzlich eine [60] vorsichtig tastende Bemerkung: „Herr Harst, ob mein Bruder etwa geistesgestört ist? Harald antwortete ohne zögern: „Ja, ich nehme dies an. Wenn man diesen ganzen verbrecherischen Plan Ihres Bruders zergliedert, in den sogar Doktor Gerbert als Tussis Bewerber mit einbezogen wurde, muß man zu der Überzeugung gelangen, daß nur ein Geisteskranker derartige Ungeheuerlichkeiten bis ins feinste auszutüfteln vermag. – Und jetzt, Herr Lüning, begleiten Sie uns zum Pavillon … Nehmen Sie auch dieses Letzte, Schwerste auf sich … – nicht sofort, erholen Sie sich erst … Ich möchte inzwischen telefonieren, von Ihrem Arbeitszimmer aus … Trinken Sie ein Glas Wein, der Herr Kommissar wird Ihnen Gesellschaft leisten … – Schraut, begleite mich …“ 5. Der einzige Ausweg. Im Arbeitszimmer Lünings blätterte er im Fernsprechverzeichnis, – es war die Nummer des Privathotels, das zu der Zigeunerkneipe gehörte, die er suchte.

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über 50 Partner Anzeigen Er Sucht Sie Augsburg „Warum soll ich sie nicht schalten und walten lassen, sprach Cornelie erröthend; sie richtet Alles so gut und verständig ein. „Aber despotisch! sie gehört zu den Frauenzimmern, die sich wonnevoll mit Leib und Leben opfern, wenn sie dafür nur das unbeschränkte Regiment im Hause haben und in jedem Moment das Bewußtsein ihrer Unentbehrlichkeit genießen. Sie aber, Gräfin, sind ganz dazu geschaffen diesen Despotismus zu leiden, denn Sie gönnen Jedem sein Plätzchen wo [140] er nicht beeinträchtigt werden – Jedem sein kleines Reich in dem er schalten darf; und wenn er dessen Grenzen ungebührlich ausdehnt, so halten Sie Nachsicht für Pflicht. So verwöhnt man aber die Menschen! die Masse kann ja nicht eine edle Freiheit vertragen! Was Sie im Großen an Graf Sambach erlebt haben, erleben Sie im kleinen an Fräulein Dorothee. „Dorothee wird nie mein Vertrauen mißbrauchen, und höchstens aus Ueberfülle, aber nicht aus Mangel an Ergebenheit fehlen. „Davon bin ich überzeugt! – Dennoch muß ich hier bleiben um Ihre Rechte wahrzunehmen – wobei mir die Beobachtung die ich mache höchst merkwürdig ist, daß der Mensch dazu geschaffen scheint um durch einen Andern, und in irgend einer Beziehung beherrscht zu werden; und wer sich tapfer hält gegen die Liebste, gegen den Freund, gegen das Kind – widersteht nicht der Herrschsucht des Kammerdieners. „Sie haben ganz Recht, entgegnete Cornelie. Die untergeordneten Beziehungen erscheinen einem so kleinlich, daß man nicht glaubt den Szepter auf sie anwenden zu dürfen – und das machen die Gewohnheit und die Bequemlichkeit sich auf der [141] Stelle zu Nutzen um sich breit niederzulassen; denn die sind unsre eigentlichen Beherrscher. Es gab Stunden, ja Tage, in denen sich Gotthard fast ebenso glücklich wie ehedem an Corneliens Seite fühlte und im Gespräch mit ihr gleichsam sein Herz vergaß – wie es denn möglich ist eine Zeitlang an der Oberfläche des eignen Wesens zu zehren. Dann war er vollkommen im Gleichgewicht: sein Verstand, seine Erfahrung, seine Weltkenntniß, seine große Gutmüthigkeit machten sich auf die angenehmste Weise gelten, und seine Eigenthümlichkeit – die kleine Manie sich unbedingt für und wider nichts zu entscheiden, und über nichts zu einem eigentlichen Abschluß kommen zu können, weil er den Entschluß nicht fand – sprach sich nur in ergötzlicher Weise und zu harmloser Neckerei auffodernd aus. Aber wenn er in die Tiefe hinabstieg, er, der nicht gewohnt war in der Tiefe zu leben wo man Eins und ganz ist – dann war er aus dem Gleichgewicht mit sich selbst, und er verwünschte diese unselige Liebe, die ihm das Mark der Seele zusammen rüttelte – eine Prozedur, wie er oft zornig zu sich selbst sprach, gegen die er sein Lebenlang Abscheu gehegt. Diese schneidende Ungleichheit seines Benehmens bestärkte Cornelie in dem Glauben an seine leidende Gesundheit, und sie sehnte sich nach dem [142] Frühling, weil sie von ihm günstigen Einfluß auf Gotthard hofte. Er kam denn auch endlich, der Frühling, spät wie die Bergnatur das mit sich bringt, aber um so kräftiger je mehr er den winterlichen Widerstand bekämpfen muß. Gotthard saß eines Tages in Corneliens Zimmer am Fenster, blickte über den schillernden Spiegel des Sees hinweg auf die fernen Schneeberge von Glarus und Appenzell, und sagte: „Ja, es ist schön hier, aber meine Steiermark ist doch noch schöner, noch grüner, noch primitiver, noch unentweihter durch die Cultur.

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